Für einige Betroffene einer stattgefundenen Umschulung in der Regel im Kindesalter, kann einer Rückschulung tatsächlich eine Erlösung darstellen. die benannten Umschulungsfolgen, können im Rahmen einer Rückschulung verschwinden. So begleitete ich über 2 Jahre hinweg eine Klientin, welche die Rückschulung nach dem von mir entwickelten 5 Phasen Modell durchführte, dass für sie die Rückschulung wie ein Befreiungsschlag gewirkt habe und sie sich zum ersten Mal in ihrem Leben glücklich und ausgeglichen fühle.

  

Fallbeispiel:

Im Rahmen meiner Arbeit habe ich über einen längeren Zeitraum eine Klientin betreut, die bereits seit Jahren  in unsere Praxis zu einer logopädischen Behandlung kam. Durch Kompensationsstrategien konnte die 25-jährige Patientin ihr Stottern im Alltag in den Griff bekommen. Bei aufregenden Ereignissen, wie zuletzt bei der Verteidigung ihrer Master-Thesis, trat das Stottern wieder massiv in den Vordergrund. Durch Zufall kam die Kollegin auf das Thema Händigkeit, und die junge Frau erzählte, wie ihre Großmutter sie damals gezwungen habe, den Stift mit der rechten Hand zu greifen, und sie dadurch zur Rechtshänderin geworden sei. Nach einem ausführlichen Aufklärungsgespräch, bei dem ihr Risiken und Nutzen einer Rückschulung erklärt wurden, sowie einer ausführlichen Anamnese und Händigkeitsbeobachtung nach der SMH® Methode, entschied sich die Patientin zu einer Rückschulung auf die linke Hand. Nach nur 40 Sitzungen verbesserte sich laut eigener Aussage die Stotterproblematik massiv, und die junge Patientin konnte einen Vortrag in ihrem Institut ohne  einen einzigen Hänger halten. Dieses „AHA-Erlebnis“ war für die Patientin ein Ansporn, um an der Rückschulung festzuhalten und diese konsequent zu Ende zu führen